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Der Fachbereich Abstrakte Malerei

gratuliert seinen Diplomandinnen

Violetta Ehnsberg
Angela Fischer
Aurelia van Kempen
Leonie Neumann-Mangoldt


allerherzlichst zu den mit SEHR GUT bestandenen Abschlüssen im Sommersemester 2022!

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Praxis

Vorfreude (auf die Klassenfahrt)

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https://archive.org/details/Laibach-1987OpusDei

mehr Story (via Zappy)
https://www.ventil-verlag.de/titel/1450/laibach-und-nsk

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ah – wird gerade hereingereicht, off-topic, aktuell, interessiert uns:
Diedrich Diederichsen in der SZ über Wolfgang Ullrich: „Die Kunst nach dem Ende ihrer Autonomie“

Dass die Kunst autonom sei, sich also selbst Gesetze gibt, bedeutet, dass diese übertreten werden und umstritten sind und, seit es sie gibt, infrage gestellt und reformiert werden.

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weiter mit Laibach
https://archive.org/details/2013ThePervertsGuideToIdeology/1993+-+A+Film+From+Slovenia.avi

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Im Anatomiesaal
Foto Zappy

11.6.22

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Invitation

But if we stopped thinking about painting as something that goes from inside to outside (spirit, vomit) couldn’t art just start and even stay out here where it already is? Not output, not translation or transposition, not getting anything over on or across to anyone. Instead, painting already here, with us, in the midst of its own situation. Starting with hatred of canvas. And the weird dynamism of certain materials: liquid, adhesive, repellent, stubborn, funny. Without any idea, all of this is already here, already suggesting possible moves. Of course there are ideas too and many things to say, but not to start or end with these.

A painting can become a diagram of its own making. Some works seem to verge on writing while for sure doing something other than writing. Others look unsure about what they’re doing, but as if aiming for this uncertainty. No longer wanting to touch or see canvas, Eichwald goes with softer, suppler and more pliable supports (paper, Pleather), testing and combining the viscous and watery, sluggish and flowing, thick and thin possibilities of other specific materials (shellac, ink, acrylic, lacquer, wood stain, stage blood). She uses a brush and sometimes a roller, and involves other nearby objects such as a terrace railing and flowerpots.

Eichwald sets up and activates situations that sometimes start off badly, then finds good ways of going through them. Or maybe these are ways to forget about painting. Not a translation or communication of anything: more like setting up painting as its own vehicle. To get from here to here. A mapping-out with itself, to get out again. The resoluteness of and commitment to being out here with us and to plasticity, to keeping at it. Some paintings find the tougher, harder way toward lightness. Something needs to happen: painting invents another way of moving within its own dreadful limits. And this might not have happened at all. Each time it really feels like the very last time for painting. Not again?!

John Kelsey


Letzte Arbeiten is Eichwald’s fifth show with Reena Spaulings and our first on Santa Monica Blvd.

And a little bio:

Born and raised in a village near Cologne. Currently lives in Berlin, teaches in Vienna. Recent exhibitions in Walker Art Center, Minneapolis, Lenbachhaus Munich and Kunsthalle Basel.

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Images

https://www.contemporaryartdaily.com/project/michaela-eichwald-at-reena-spaulings-fine-art-los-angeles-23178

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Zitat Sprengnagel

Stefanie Sprengnagel

19 Min.  · Hier ein paar Gedanken zu dem TAZ Zitat, auf das sich die Menschen im Internet gerade lustvoll stürzen. Die TAZ hat mich wie andere AutorInnen angefragt über meine blödesten Nebenjobs zu erzählen, die mir den Künstlerberuf finanziert hätten. Schon bei der Anfrage war ich leicht genervt. Ich hab keinen Job gehabt, um mir den Künstlerberuf zu finanzieren, sondern weil ich Geld zum Leben brauchte. Ich hab halt gearbeitet. Das ist ganz normal. Zwischen den Zeilen lese ich so eine Anfrage: DIE WAHRHEIT HINTER DER KUNST: SCHRIFTSTELLERINNEN FÜR DIE KUNST ZU NEBENJOBS GEZWUNGEN. Das ist mir völlig fremd. Was ist so schlimm daran einen Nebenjob zu haben? Ich wäre nie auf die Idee gekommen, mich im Callcenter wie eine ungerecht behandelte Künstlerin zu fühlen. Ich hab mich für so ein Leben entschieden. Mir stünden theoretisch alle Universitäten in Europa zur Verfügung, ich hatte aber keinen Bock. Theoretisch könnte ich auf hunderte Ausbildungen mit sicherem Einkommen zurückgreifen, ich wollte aber nicht normal arbeiten gehen. Wie andere kunstschaffende Leute habe ich immenses kulturelles Kapital, ich bin nicht kognitiv eingeschränkt. Also: wenn ich zwischen Juridicum und Bildender entscheiden kann, dann bin ich doch verdammt privilegiert? Gerade an diesem Narrativ merkt man, wie elitär die Kunstszene is, wenn ein NEBENJOB als übelstes Szenario ausgestellt wird. Unter meinem Zitat vergleicht man den Künstlerberuf mit Pflegekräften, mit Minenarbeitern, mit Erntehelfer aus Osteuropa. Sollen die doch was anderes machen. Was? Niemand der familiär wirklich aus so einem Background kommt würde diese Vergleiche wagen. Aber diese Realität kennen die meisten ja nicht, weil die Szene der Kulturschaffenden überhaupt nicht durchlässig is für Menschen aus dem Prekariat, der Anteil an Leuten ohne gehobenen Background ist noch viel geringer als in anderen akademischen Feldern. Die Kunstschulen sind voller Richkids. Und wenn man genauer hinschaut auf die prekären Lebensbedingungen der KünstlerInnen wird man überdurchschnittlich viele Erben finden, die dann doch bei genaueren Nachfragen zugeben müssen, dass die 100m² Altbauwohnung ihnen gehört. Aber niemand ist gerne ein Punk mit Treuhandfonds. Ich hätte immer einen Drang nach kreativem Ausdruck, ich würde nach 40 Stunden Regale schlichten im Supermarkt trotzdem immer auch was kreatives machen. Ich würde aber nach 40 Stunden Text schreiben nicht zum Vergnügen Regale einschlichten. KünstlerIn ist kein normaler Beruf, das merkt man schon daran, wenn sie über Arbeit reden: „Macht blabla noch Ausstellungen?“ „Nein, der hat jetzt einen normalen Beruf.“ Das merkt man schon daran wie die anderen Leute drüber reden: „Aber die Künstler KÖNNEN ja gar nicht anders“, liest man in vielen Kommentaren. „Die ersticken in normalen Jobs.“ Das klingt für mich wie eine Aussage wie „Ohne Terasse werde ich depressiv“. Andere überlebens auch.Nun zur Abschwächung: Ich habe bewusst mein Zitat ändern lassen von „In den meisten Fällen“ zu „in vielen“, damit es weniger radikal klingt. Die Taz hat es aber vergessen. Denn natürlich gibt es Verteilungsungerechtigkeit innerhalb der Kulturbetriebe und Männer bekommen immer noch mehr Geld als Frauen. Natürlich soll man sich nicht ausbeuten lassen und die SVA macht einem das Leben auch nicht gerade leicht. Frauen mit Kindern sind wie in jedem anderen Gesellschaftsbereich auch hier am Arsch. Und natürlich sind Kulurförderungen geil und wichtig, ich habe nie behauptet, die gehören abgeschafft. Ich habe auch nicht damit gerechnet, dass aus meinem kurzen Jobbeitrag gleich eine eigene Grafik mit Foto und süffisantem Blick erstellt wird, um das Narrativ: „Die Alte ist jetzt völlig abgehoben“ zu bedienen. Ich hätte das Zitat der FAZ gegenüber wahrscheinlich nicht gemacht. Außerdem muss man unterscheiden zwischen Musik, Kleinkunst, Theater, Literatur. Die Szenen, usw.. sind nochmal anders zusammengesetzt. Aber hier gings um SchrifstellerInnen.Aber anyway denkt vielleicht trotzdem nochmal nach ob ihr wirklich dasselbe Prekariat wie ErntehelferInnen, PaketzustellerInnen oder MinenarbeiterInnen seid oder ob das mehr eine gefühlte Realität is.

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auf dem uncoolen facebook
wo ihr alle nicht seid, sondern auf insta
macht nichts
bezieht sich auf diesen Artikel:


https://taz.de/Schriftstellerinnen-und-ihre-Nebenjobs/!5839635/

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Gerhard Richter Painting

Das ist ein ganz unterhaltsamer Film darüber, wie Gerhard Richter arbeitet. Von Corinna Belz, D 2011, 97 min.

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Klaus Honnef kennt die dazugehörige Kunstgeschichte (Westdeutschlands) und hat Richter 1969 in Aachen ausgestellt.
hier ein Gespräch https://www.kunstpodcast.com/1892588/10255412

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Materialien am Sonntag hauptsächlich in Verehrung für Georg Stefan Troller (100)

Zwei von vielen möglichen YouTube Videos sich der Arbeit von Georg Stefan Troller zu nähern, Autor und Filmemacher, geboren am 10. Dezember 1921 in Wien.

Der Dokumentarfilm von Ruth Rieser „Auslegung der Wirklichkeit“

hatte jüngst im ORF Premiere und wird morgen, am 13. Dezember 2021 um 22:25 Uhr bei 3SAT gezeigt.

Außerdem Interviews aus dem Bereich, die ich interessant finde.
enjoy
ME


1977

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Mitch Speed (Art Critic/Artist) Interview
https://www.contemporaryartstavanger.no/interview-mitch-speed/

Gerhild Steinbuch (Leiterin Sprachkunst, Angewandte) Interview
https://www.derstandard.de/consent/tcf/story/2000131801312/angewandte-professorin-steinbuch-der-kanon-war-ein-machtinstrument


Von da aus mehr zu Gruppen, Problematik der Kollektivität, Utopie von Gemeinschaft: https://www.textezurkunst.de/124/ „Collectivity“

Die Rückkehr der Scheune.
Jan von Brevern über das indonesische Künstlerkollektiv ruangrupa, das die kommende documenta 15 in Kassel leitet.
https://www.merkur-zeitschrift.de/2021/09/23/die-rueckkehr-der-scheune/

NEW 17.12.21
UNAUSGESPROCHENES KOLLEKTIV
(zur Lage der Volksbühne am Rosa Luxemburg Platz)
Ein Gespräch zwischen Matthias Dell, Marlene Engel, René Pollesch und Vanessa Unzalu Troya


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Wir versuchen das hier, den AbstrakteKollegenTreff, so ein bißchen organisch mäandernd zu etablieren, mit der Zeit.
Wir hoffen, ihr schaut ab und zu rein.
Kommentare willkommen.
Beiträge auch.

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Praxis

lockdown

unfortunately Thomas and I have to leave Vienna on sunday,
Magdas Hotel closes. Sorry.

Maybe we can try to do Einzelgespräche on zoom.

[I gave the list to Vertrauensperson Stephan J. [Zappy Duster]
He will be in Vienna probably until the end of November. Meet him.]

See you soon, hopefully.
Yours
M

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aus Anlaß

Die Musik des Oswald Wiener

Selten gehörte Musik. Oswald Wiener als Musiker mit Christian Ludwig Attersee, Markus Lüpertz, Hermann Nitsch, Gerhard Rühm und Ingrid Wiener.


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Studentenbriefe

Studentenbrief aus Deutschland Nr. 2: Kranich-Schnabel-Griff zur letzten Rettung

Verehrter Fachbereich,

wir freuen uns, Ihnen die Lehr- und Trainingseinheiten für KW 46 + 47 bekannt geben zu dürfen:

Di, 16.11. Klassenbesprechung

Mit einem Vortrag von Angeliki Tsoukala zu Hilma af Klint.

Anschließend sprechen wir über anstehende Ausstellungs- und Gestaltungsvorhaben (Exhibit, Magdas etc.)

Ab 12 Uhr in Raum 117

17.11., 19.11. und 21.11.: Kung Fu

Wir üben und vertiefen unter anderem den Halbkreisfußtritt und die Stellungen des Kranichs sowie den Kranich-Schnabel-Griff zur letzten Rettung.

Die Abenteuer der Unbezwingbaren beginnen immer um 13 Uhr, Treffpunkt vor dem Magdas Hotel in der Laufbergergasse 12

Do, 18.11. Check your Erinnerungskultur?

Im Zuge des sogenannten Historikerstreit 2.0. wird eine globale Perspektive auf die Verbrechen der NS-Zeit sowie die Überprüfung nationaler Erinnerungskultur im postkolonialen Kontext gefordert.

Gemeinsam wollen wir uns der Diskussion phänomenologisch nähern und die Standpunkte ihrer ProtagonistInnen hierarchielos und planetarisch hinterfragen.

Ab 14 Uhr in Raum 117

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist was-mache-ich-denn-mal-729x1024.jpg

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Sonntag, 14.11.21 (Volkstrauertag)


let em know that we are german Impffanatikers and won t show any sympathies for the Unvaccinated.

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Cologne state of mind

Michaela Eichwald’s Material Imaginaries

On the occasion of the artist’s solo exhibition at Kunsthalle Basel, Sarah E. James considers the artist’s idiosyncratic abstractions

S BY Sarah E. James in Features, Profiles | 03 NOV 21

Currently on view at Kunsthalle Basel, Michaela Eichwald’s latest works – a new group of around 20 abstract paintings produced during 2020–21 – are monumental in scale and frequently court the figurative. Their materials are those with which her practice has become synonymous: monochromatic or occasionally patterned PVC polyurethane fabric – repurposed but redolent with its everyday uses: car seats, tight trousers and cheap, high-street fashion – daubed and layered with acrylic, lacquer, spray paint and shellac ink. The pleather she paints on – a trashy slap in the face to traditional canvas – is the painterly equivalent of the expandable foam and resin she uses in the small, sculptural fetish objects she exhibits alongside her paintings. These underscore the intermediality at the heart of her sprawling and inarguably good-looking oeuvre, which niftily colonizes the traditional mediums of art. In this, her practice brings to mind the work of Isa Genzken, an established member of the Cologne art scene when Eichwald was starting out as an artist in the 1980s. [late 1990s, M.E.]

Eichwald works alone without studio assistants, sometimes producing her paintings laid out on the floor or stapled to the wall, imbuing them with traces – shoe prints, finger smears – of their time in her company. Shades of pink, mauve and magenta feature heavily in these recent works, paired with sherbet yellows, mustards, reds and browns. In several, the natural world provides her loose subject matter, deliberately parleying with the synthetic fabrics their organic forms dance on. In Panzerwiese Hartelholz (2020) – first shown in December last year at Eichwald’s solo exhibition at Lenbachhaus Munich – a landscape bristling against a vermillion backdrop sees giant hands, feet and other bodily and biomorphic forms imprinted in white, saluting and treading their way alongside abstract, petrol-blue forms – suggestive of fauna, branches and winding pathways – produced by the twisting hand dispensing spray paint from a can. In others, such as the vast, portrait-format Freies Erzittern in sich selbst (Free Trembling within Yourself,2020), which stretches almost three metres high, Eichwald turns inwards to play with the materiality of abstract thoughts. Primrose yellow, brown and grey are plastered over the still-visible pimpled texture of the patterned leatherette ground. As with many of her new works, these paintings seem to riff on and reinvent early colour field abstraction, in particular Mark Rothko’s ‘Multiform’ works of the late 1940s, such as No. 18 (1946).

Eichwald often works with non-artistic painterly substitutes such as wood stain, stickers and metallic marker pen. In Durchseelung der Arbeit (Soaking Work, 2020) – lurid green pleather featuring biomorphic shapes that suggest forms from cartoon characters to human organs – she uses fake blood instead of red paint. It’s hard not to wonder whether this material was chosen for the chuckle it elicits in the list of media. Eichwald’s appropriation of anti-artistic materials and her use of mass-produced fabrics pay tribute to Sigmar Polke – another big name in the Cologne art scene of the 1980s. She nods to her self-conscious appropriation of these local styles and scenes in the titling of a pink and chocolate-brown shellac and lacquered work, Kölner Morphologie (Cologne Morphology, 2020). 

An olive-green painting from 2018, titled Hierophant, depicts the symbolic titular figure – a revealer of sacred things and an embodiment of cultural tradition and moral or religious teachings, as well as a popular tarot card representing a period of conforming to convention or tradition. The artist’s recent works include similar symbolic appropriations. In Heilige Madonna ohne Kind mit Spenderehepaar (Holy Madonna without Child with Donor Couple,2020), for instance, the Virgin Mary is reimagined in the age of IVF and surrogacy. 

It isn’t surprising that so many art-historical reinventions underscore Eichwald’s paintings given that she studied art history, philosophy and literature at university rather than fine art. Her preference for situating her practice outside of the traditional institutions of art is underscored by her longstanding, lo-fi blog, Uhutrust, which she began in 2006. Operating as a kind of parallel inventory or toolbox for her artworks, the blog makes a mockery of artistic self-promotion, whilst rooting her abstract painterly practice in a DIY space outside of the museum and market. Full of observations about tabloid newspapers, pop culture and social media, alongside more diaristic snippets and an eccentric assemblage of photographs, its material is the same mixture of public and private, populist and obscure as is found in her art. 

Eichwald has often incorporated graphic, textual or diagrammatic elements within her idiosyncratic abstraction: Untitled (2019), for example, which produces a kind of flow chart on a pink ground; or Deutsche Bahn (2019), which reinvents the corporate logo of the German railway company. This pick and mix of sources and appropriated styles relates her painterly practice to her collage work. But Eichwald’s latest paintings seem more comfortable in their abstraction. They are as confident and easy in their conversations and confrontations with art history’s genres and giants as they are with their own material imaginaries.

Michaela Eichwald’s ‚Auf das Ganze achten und gegen die Tatsachen existieren‘ is on view at Kunsthalle Basel until 23 January 2022.
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Artikel mit mehr Bildern
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Lenbachhaus Komplett
https://www.contemporaryartlibrary.org/project/michaela-eichwald-at-lenbachhaus-munich-5347

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Praxis

Guter Tip

Quelle: arthandlermag

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