Der Fachbereich Abstraktion wünscht ein frohes neues Jahr und lädt zur ersten Klassenbesprechung 2024:
Am Montag, den 8. Januar ab 11 Uhr in Raum 117, Schillerplatz 3, 1010 Wien
Es zeigt uns ihre Werke: Liva
Außerdem freuen wir uns, Euch mitzuteilen, dass wir unseren Klassenraum 117 zum Rundgang bedingungslos der Letzten Generation ihrer guten Sache wegen überlassen werden. Damit sind wir die ersten, die der Letzten Generation eine offizielle Einladung an einer Universität ausgesprochen haben.
Wir freuen uns auf Euch!
Luisa, Michaela, Stephan und Thomas
Peace and love!
The Department of Abstraction wishes you a happy new year and invites you to the first class meeting in 2024:
On Monday, 8 January from 11am in room 117, Schillerplatz 3, 1010 Vienna
Showing us her works: Liva
We are also pleased to inform you that we will unconditionally give our classroom 117 to the Last Generation for their good cause. This makes us the first university to extend an official invitation to the Last Generation.
ERSTER TEIL: GESELLSCHAFTLICHE KRITIK DES GESCHMACKSURTEILS
1. Bildungsadel.- Titel und Legitimitätsnachweis 31
Titel 39 – Die Wirkung des Titels 47 – Die ästhetische Einstellung 57 – Reiner und »barbarischer« Geschmack 60 – »Populäre Ästhetik« 64 – Ästhetische Distanzierung 68 – Eine anti-kantianische »Ästhetik« 81 – Ethik, Ästhetik und Ästhetizismus 85 – Neutralisierung und das Universum der Möglichkeiten 94 – Die Distanz zur Notwendigkeit 100 – Der ästhetische Sinn als Sinn für die Distinktion 104
Legitimitätsnachweis 115 – Stil und Erwerbsstil 120 – Der »Gelehrte« und der »Mann von Welt« 125 – Erfahrung und Wissen 134 – Die angestammte Welt 136 – Geerbtes und erworbenes Kapital 143 – Die zwei Märkte 150 – Faktoren und Kräfte 461
ZWEITER TEIL: DIE ÖKONOMIE DER PRAXISFORMEN
2. Der Sozialraum und seine Transformationen 171
Klassenlage und soziale Konditionierungen 174 – Variablen und Variablensysteme 176 – Die konstruierte Klasse 182 – Soziale Klasse und Laufbahnklasse 187 – Kapital und Markt 193
Ein dreidimensionaler Raum 195
Die Umstellungsstrategien 210 – Einstufung, Abstufung, Umstufung 221 – Umstellungsstrategien und morphologische Veränderungen 227 – Zeit um zu begreifen 237 – Eine geprellte Generation 241 – Der Kampf gegen die Deklassierung 248 – Die Wandlungsprozesse im Bildungssystem 255 – Die Konkurrenzkämpfe und die Verschiebung der Struktur 261
3. Der Habitus und der Raum der Lebensstile 277
Die Homologie der Räume 286 – Form und Substanz 288 – Drei Arten des Sich-Unterscheidens 298 – Ungezwungen oder unverfroren? 311 – Das Sichtbare und das Unsichtbare 322
Die Gesamtbereiche der stilistischen Möglichkeiten 332
4. Die Dynamik der Felder 355
Das Zusammenspiel von Güterproduktion und Geschmacksproduktion 362 – Die Wirkung der Homologien 367 – Wahlverwandtschaften 373
Die symbolischen Auseinandersetzungen 378
DRITTER TEIL: KLASSENGESCHMACK UND LEBENSSTIL
5. Der Sinn für Distinktion 405
Aneignungsweisen von Kunst 416 Die Varianten des herrschenden Geschmacks 442 Der zeitliche Einschnitt 462 Temporelle und spirituelle Größen 497
6. Bildungsbeflissenheit 500
Kennen und Anerkennen 503 Der Autodidakt und die Schule 513 Die Linie und der Hang 519 Die Varianten des kleinbürgerlichen Geschmacks 531 Das absteigende Kleinbürgertum 541 Das exekutive Kleinbürgertum 549 Das neue Kleinbürgertum 561 Von der Pflicht zur Pflicht zum Genuß 573
7. Die Entscheidung für das Notwendige 585
Der Geschmack am Notwendigen und das Konformitäts- Prinzip 587 Herrschaftseffekte 601
8. Politik und Bildung 620
Zensus und Zensur 624 Statuskompetenz und Statusinkompetenz 632 Das Recht auf Meinungsäußerung 642 Die persönliche Meinung 648 Produktionsweisen von Meinung 654 Sinnverlust und Sinnentstellung 669 Moralische und politische Ordnung 678 Klassenhabitus und politische Meinung 686 Meinungsangebot und Meinungsnachfrage 690 Der politische Raum 707 Der spezifische Laufbahneffekt 707 Politische Sprache 719
Schluß: Klassen und Klassifizierungen 727
Inkorporierte soziale Strukturen 729 Begriffsloses Erkennen 734 Vom Interesse diktierte Zuschreibungen 741 Der Kampf der Klassifikationssysteme 748 Realität der Vorstellung und Vorstellung der Realität 752
Nachschrift: Elemente einer »Vulgärkritik« der »reinen« Kritiken 756
Der Ekel vor dem »Leichten« 757 »Reflexions- Geschmack« und »Sinnen- Geschmack« 761 Das verleugnete gesellschaftliche Verhältnis 768 Parerga und Paralipomena 773 Die Lust am Lesen 779
Anhang I: Einige Überlegungen zur Methode 784 Der Fragebogen 800 Beobachtungsplan 809 Anhang II: Zusätzliche Quellen 811 Anhang III: Die statistischen Daten. Die Erhebung 821 Anhang IV. Ein Gesellschaftsspiel 842 Glossar 864
Bildnachweise 875
Verzeichnis der Tabellen und Diagramme im Textteil 876
Namen- und Sachregister 880
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Das Prinzip ist ganz einfach. Man muß zuerst kulturelles Kapital anhäufen und kann es dann anschließend in echtes Geld umtauschen.
Samstag, 19.11.22 https://vimeo.com/772589182 (ich empfehle Helmut Draxler. Kluger sanfter Mann.)
Helmut Draxler, Art historian, Universität für angewandte Kunst Wien Leonie Reineke, Music critic, SWR2, Deutschlandradio Kathrin Röggla, Poet, Vice President of the Akademie der Künste Moderation: Georg Imdahl, Art critic, Kunstakademie Münster, AICA
hier das Programm für die nächste Klassenbesprechung.(For English version please use a translation tool. For example this one: https://www.deepl.com)
1. Der äußere Blick und der innere Auftrag.
Bei unserer nächsten Klassenbesprechung wollen wir uns mit Fragen der Öffentlichkeit beschäftigen, wie wir in Zukunft mit ihr umgehen wollen und in der Vergangenheit umgegangen sind. Wie können wir Präsentationen der Klasse in und außerhalb der Akademie besser vor- und nachbereiten, beurteilen und konstruktive Kritik üben.
Wir bekommen Besuch.
Dazu haben wir Studierende der Malerei-Klasse von der Universität für angewandte Kunst Wien und deren Professor Henning Bohl zu uns eingeladen. Sie werden uns bei der Klassenbesprechung am nächsten Montag ab (Achtung, neue Uhrzeit:) 11 Uhr in Raum 117 von ihren Erfahrungen im Zusammenhang mit dem „Blick von außen“ berichten und präsentieren uns ihren Beitrag vom letzten Rundgang: Das Jugendzentrum.
Wir sind eingeladen.
Um ca. 15 Uhr treten wir den Gegenbesuch an und berichten in der Malerei-Klasse der Angewandten (Oskar-Kokoschka-Platz 2, A-1010 Wien), wie und mit welchen Erwartungen wir an den Rundgang herangegangen sind, wie die Zusammenarbeit ausgesehen bzw. nicht ausgesehen hat, welche Reaktionen es gab und nach welchen Kriterien das, was gezeigt wurde, beurteilt werden konnte.
Frage: Wer von Euch hat Lust auf diesen direkten Austausch und möchte die Darstellung unserer Rundgangthematik vorbereiten und durchführen? Unsere Delegation sollte aus ca. 5-6 Personen bestehen, möglichst aus jedem Raum jemand. Bitte sprecht Euch untereinander ab und organisiert Euch.
Anschließend treffen sich die Studierenden beider Klassen im geräumigen, günstigen und vermutlich gut beheizten Rentner-Cafe „Ministerium“ am Georg-Coch-Platz 4 zum gemeinsamen Freak out sowie der Bekanntgabe des Reiseziels unserer Klassenfahrt im Frühjahr 2023.
2. Organisatorisches
Wir möchten mit Euch einen Tagesausflug / excursion nach Graz unternehmen und dafür einen Termin finden. Programmpunkte sind u.A.: Besuch der Ausstellungen Animal Spirits von Hito Steyerl im Kunsthaus und Systems of Belief in der Halle für Kunst sowie die Hinauf- und Hinabbegehung der lustigen Doppelwendeltreppe in der Grazer Burg (https://de.wikipedia.org/wiki/Doppelwendeltreppe_Graz) sowie Beobachtungen des Alltags in einer kommunistisch regierten Stadt.
Bis Montag um (Achtung, neue Uhrzeit:) 11 Uhr!
Michaela, Luisa, Stephan und Thomas
abstraktekollegentreff.info
Die lustige Doppelwendeltreppe in Graz. Get up/down!
nach gut einem Jahr Leitung des Fachbereichs Abstrakte Malerei an der Kunstakademie Wien kommen wir zu dem vorläufigen Schluss, dass unsere Aufgabe eher darin bestehen sollte, die Studierenden vom vorherrschenden „Repräsentationsmodus“ zu befreien und ihnen einen Möglichkeitsraum zu eröffnen, der unabhängig von externen Ansprüchen und Aufmerksamkeitsökonomien existiert.
Wir sind der Überzeugung, dass es vor der Professionalisierung der Einzelnen einen geschützten Bereich geben sollte, den wir zweckfrei, experimentell, ungerichtet, ohne jeden Veräußerungszwang entstehen lassen wollen.
Der Fachbereich Abstrakte Malerei bedankt sich für die Einladung und bittet um Verständnis für seine Absage.